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Rückblick: Bergfest im »Call for Members«

Zur Halbzeit des Wettbewerbs am 10. und 11. März 2017 trafen sich 77 engagierte Mitglieder verschiedener Kunst- und Kulturvereine zu einem gemeinsamen Arbeitstreffen im Volkspark Halle (Saale). An zwei Tagen lernten sich die Teilnehmenden kennen und konnten nach individuellen Beratungsangeboten und Workshops gestärkt in die heiße Phase des Wettbewerbs gehen.

Die Vereine reisten aus unterschiedlichsten Regionen an – von Stralsund bis Weimar. Sie engagieren sich in verschiedenen Sparten, sei es Blasmusik oder Kunst in urbanen Räumen. Dank des Wettbewerbs »Call for Members« stehen sie gemeinsam vor einer großen Entwicklung: Sie alle wollen wachsen und mit vielen Unterstützern neue Wege in ihrer Vereinsarbeit bestreiten. Jetzt gilt es, potenzielle Neumitglieder zu finden, anzusprechen und sie für die eigenen Vereinsaktivitäten zu begeistern.

Damit befinden sich die Vereine unmittelbar vor einer Wachstumsphase, oder sie sind sogar schon mittendrin. Mit Wachstumsprozessen kommt Veränderung. Viele Strukturfragen werden neu verhandelt: Welche Prioritäten sollen unsere Zukunft bestimmen? Wie lassen sich die Neumitglieder langfristig in die Vereinsaktivitäten einbinden? Wie lässt sich Verbindlichkeit bei steigender Arbeitsintensität sicherstellen, ohne wie starre Vereinsmeierei zu wirken?

In vier Workshops wurden Kampagnen entworfen, Visionen für das Vereinsleben entwickelt, Angebote für neue Mitglieder geschaffen und Wege erdacht, wie sich die ehrenamtlichen Aufgaben verteilen und organisieren lassen. Heraus kamen neue Anregungen für die Kommunikationsarbeit und die Strukturierung der Vereinsaktivitäten, aber auch Ideen für neue Veranstaltungsformate und Anstöße, wie sich Aufgaben im Verein delegieren lassen.

Die Ergebnisse der Workshops haben wir dokumentiert, um alle Interessierten an den neuen Impulsen teilhaben zu lassen.

Galerie

Die Workshops

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Mit Hilfe der Assoziationskettenbildung wurden im Workshop #1: Die Ideenmaschine Ideen für Kommunikationskonzepte erdacht, mit denen Projektideen öffentlichkeitswirksam vermittelt werden können. Der Workshop wurde von Steffen Schuhmann geleitet, einem der drei Gründer und Geschäftsführer der Kreativagentur anschlaege.de, die sich innovativen Design- und Kommunikationskonzepten verschrieben hat. Weiterlesen »»

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Josefa Kny von der FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit stellte in ihrem Workshop #2: Mit dem Verein in die Zukunft die Methode des „Backcastings“ vor, die es ermöglicht, die eigene Vereinsarbeit aus der Zukunftsperspektive neu zu denken. So lassen sich heutige Prioritäten der eigenen Vereinsarbeit neu sortieren, um bewusst zu entscheiden, wie die Zukunft des eigenen Vereins gestaltet werden wird. Weiterlesen »»

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Wie lassen sich potenzielle Neumitglieder ausfindig machen? Die Design-Thinking Methode hilft dabei, sich in Interessentinnen und Interessenten hineinzuversetzen, um aus ihrer Perspektive über die eigene Vereinsarbeit nachzudenken. Im Workshop #3 Schlummernde Mitgliederpotenziale entdecken stellte Jennifer Pauli von der Social Impact GmbH die Methode vor. Weiterlesen »»

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Gerade im Ehrenamt bleiben häufig wiederkehrende Aufgaben oft an einzelnen Personen hängen. Wie lässt sich die anfallende Arbeit in Netzwerken, aber auch im eigenen Verein, organisieren? Martin Arnold-Schaarschmidt von der Werft 34 zeigte in seinem Workshop #4: In Netzwerken organisieren und delegieren, wie sich die Vereinsarbeit auf mehreren Schultern verteilen lässt.  Weiterlesen »»

Workshop #1: Die Ideenmaschine »»